Today is Sonntag, 20th Mai 2012

Posts Tagged ‘Mehrwertsteuer’


Mehrwertsteuererhöhung ab 2011 (MWST Schweiz)

Mehrwertsteuererhöhung ab 2011 (MWST Schweiz)

Das Schweizer Stimmvolk hat der IV Zusatzfinanzierung mit 54.5% zugestimmt.

Die Mehrwertsteuer wird von 2011 bis 2017 proportional angehoben.

Der Normalsatz steigt von 7.6% auf 8%, der reduzierte Satz von 2.4% auf 2.5% und der Beherbergungs Sondersatz von 3.6% auf 3.8%. Die Kaufkraft der Bevölkerung wird um jährlich 1.2 Milliarden Franken sinken.

Die Zwischenfinanzierung der IV, von einer Sanierung kann man leider nicht sprechen – erfolgt auf unsolidarische Weise und klar zum Nachteil des Gastgewerbes. Wer in einem Restaurant oder in einer Bar einen Kaffee trinkt, trägt relativ gesehen vier Mal mehr zur Defizitdeckung der Invalidenversicherung bei als jemand, der sich einen Kaffee an einem Take-Away, Kiosk oder Tankstellen-Shop holt.

Noch weniger zur Stabilisierung der IV tragen Betriebe bei, die nur wenig oder gar keine Mehrwertsteuer entrichten, beispielsweise Kleinstbetriebe mit weniger als 75’000 Franken, stark exportorientierte Firmen oder Banken und Versicherungen, deren Dientsleistungen zu einem grossen Teil nicht der Mehrwertsteuer unterliegen. Weitere MWST Erhöhungen erfahren sie stets aktuell auf mwst.de



MWST – Befristete Mehrwertsteuer Erhöhung ab 2011 angenommen

MWST – Befristete Mehrwertsteuer Erhöhung ab 2011 angenommen

Die Schweiz erhöht zugunsten der Invalidenversicherung (IV) die Mehrwertsteuer leicht.

Volk und Stände befürworteten am Sonntag die IV- Zusatzfinanzierung,

durch die, die Schuldenspirale der IV gestoppt werden soll.

Die MWST-Erhöhung ist jeodch fast am Ständemehr gescheitert

Während das Ja der Stimmberechtigten mit 54,4 Prozent solide ausfiel, erreichte die Verfassungsänderung das Ständemehr nur ganz knapp. Lange Zeit blieb offen, ob die Vorlage diese Hürde nehmen würde. Erst als mit der Waadt 24 der 26 Kantone ausgezählt waren, stand fest, dass das Ständemehr erreicht wurde. Damit wird der Normalsatz der Mehrwertssteuer ab Anfang 2011 für sieben Jahre um 0,4 Prozent auf 8 Prozent angehoben.

Jährlich sollen so der IV 1,1 Milliarden Franken zufliessen. Damit wollen Bundesrat und Parlament verhindern, dass der Schuldenberg der IV von 13 Milliarden Franken weiter ansteigt. Die Zeit bis 2017 will die Regierung nutzen, die Versicherung mit einer reinen Sparvorlage wieder auf finanziell gesunde Füsse zu stellen.

Dank der Zustimmung soll nun auch die Aushöhlung der AHV gestoppt werden.

Bislang war die IV mit der AHV verbunden. Der AHV-Fonds musste die IV-Defizite tragen.

Dieses Band wird nun gekappt. Die IV erhölt einen mit 5 Milliarden dotierten autonomen Finanzierungs Fonds.

Alle aktuellen MWST Neuerungen finden sie weiterhin auf MWST.de



Erhöhung der Mehrwertsteuer 2010

Es ist wieder Wahlkampf und die Mehrwertsteuer wieder einmal ein beliebtes Diskussionsthema: Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) fordert eine Erhöhung der Mehrwersteuer auf 25 Prozent. Bundeskanzlerin Angela Merkel erteilte dieser Forderung bereits eine klare Absage. Hinter den Kulissen wird aber bereits gefragt: Was passiert eigentlich mit dem ermäßigten Mehrwertsteuersatz, der seit 1983 bei 7 Prozent liegt?

Schulden, Finanzlöcher und die Frage nach, wer soll das eigentlich alles bezahlen?

Vier Monate vor der Bundestagswahl richten sich mal wieder begehrliche Blicke auf die Mehrwertsteuer.

Was unpopulär ist, muss nicht falsch sein, findet zum Beispiel Klaus Zimmermann, Präsident des DIW, in derFreitagsausgabe der  “Süddeutschen Zeitung”.

“Es geht mir nicht darum, die Mehrwertsteuer sofort anzuheben. Ich sage nur, dass wir langfristig um eine Erhöhung etwa zum Jahr 2011 nicht herumkommen”,

so Zimmermann gegenüber der Tageszeitung.

Im Wahlkampfjahr will aber kein Politiker über eine höhere Mehrwertsteuer spekulieren. Bundeskanzlerin Merkel, die bereits vor vier Jahren schlechte Erfahrungen mit diesem Thema machte, sagte in einer Bürgerfragestunde von RTL: “Ich sage ein klares Nein.”

Diese klare Antwort bezog sich auf den Normalsatz von 19 Prozent. Doch zurecht fragt die Online-Ausgabe der “Frankfurter Allgemeinen”: “Doch was passiert mit dem ermäßigten Mehrwertsteuersatz?” Er liegt seit 1983 unverändert bei sieben Prozent.

“Auch wenn keiner drüber redet, dürften intern schon erste Überlegungen laufen, ob man hier nicht was drehen könnte”, spekuliert “FAZ.net”. Im Herbst, nach der Wahl, wird die neue Regierung verschiedene Modelle durchspielen müssen – alleine, um die Massnahmen der Konjunkturpakete seriös zu finanzieren. Bis dahin bleibt das Thema wohl erstmal offen. MWST 2010 – Erhöhung der Mehrwertsteuer 2010




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